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In der Umgangssprache verschiedener Schweizer Dialekte bedeutet »Lämpe« so viel wie Ärger, Schwierigkeiten oder Streit. Man kann »Lämpe« bekommen, man kann sie mit jemandem haben oder jemandem bereiten. »Mach kei Lämpe!«, heißt es dann gern: Mach keinen Aufstand, keine Schwierigkeiten!

Ursprünglich stand das Wort für die Fetthaut am Hals des Rindviehs, später auch für ein fettes Kinn oder die herabhängende Unterlippe einer Person, davon abgeleitet vielleicht allgemein für etwas Unangenehmes oder Unschönes, was man mit sich herumträgt. »Den Lämpe hangen lassen« hieß früher auch, verstimmt oder nachlässig zu sein, und »Lämp« war fast gleichbedeutend mit »Lump«.

 

Agenda

8. Mai 2020: Buchvernissage des Kriminalromans „Lämpe“ in der Buchhandlung Nievergelt in Zürich.

16. Mai 2020: Uraufführung des Theaterstücks „Das Gerücht“ der Theatergruppe Cooltour in Hausen am Albis.

10. Juni 2020: Lesung im „BücherNest“ in Rüti ZH.